18 angehende Milchwirtschaftliche Labormeister/-innen erweitern betriebswirtschaftlichen Horizont und erleben Käsegenuss vom Feinsten im Allgäu

Hochland Foto: Katharina Baumgartner

„Total Productive Management“ im Lehrsaal ist eher zäh als produktiv erhellend. Deutlich besser ist der Erkenntnisgewinn vor Ort vom Fachmann, wie vom TPM Manager der Hochland Deutschland GmbH Martin Stephan (im Gruppenbild ganz rechts). Im Werk Heimenkirch näherten wir angehende Labormeisterinnen und -meister uns dem Shopfloor Management und der Umsetzung von ganzheitlichen Veränderungsprozessen in der laufenden Produktion sozusagen live und unplugged an. Denn nicht für die Schule, sondern für die Umsetzung im Betrieb lernt man an der Fachschule. Deshalb blieben auch kritische Fragen nicht aus. Und es stellt sich heraus – eine derartige Lean Unternehmenskultur bekommt man nicht geschenkt, es braucht Vorgesetzte, die als Vorbild dafür brennen und einen langen Atem.

Der Abend war dann dem Rohmilchweichkäse gewidmet. In der Genuss-Käserei „Hoimat“ in Eschach gaben Basti, Lisa & Philipp Einblicke in das handwerkliche Käsen. Hefen bekommen einen Wachstumsvorsprung, die Kultur französischen Ursprungs wird mesophil hochgepäppelt und der Weißschimmel des Camemberts durch eine Schachtel vorm „Verdrucken“ bewahrt – „des bitzelt dann auf der Zung“. Es soll auch nicht verheimlicht werden, dass in der Sommelier-Käseschulung jeder Käs seinen passenden Weinpartner fand. Heimeliges Ambiente, die Qualität der präsentierten Produkte und das Engagement der drei Unternehmensgründer machten den Abend zum wahren Genuss.

Abends in der Hoimat Foto: Katharina Baumgartner


Übernachtet wurde im Wohnheim des Milchwirtschaftlichen Verein Bayerns in Kempten. Im Anschluss an das viel zu frühe Frühstück folgte die Besichtigung des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Molkereiwirtschaft. Die Aus- und Fortbildungsstätte verfügt über eine Pilotmolkerei, die vom UHT Erhitzer über eine Becherabfüllmaschine bis hin zu Koagulator und Sprühturm den gesamten Mopro-/Käsebereich für die Ausbildung abdeckt. Nach einem Weißwurst-/ Käsefrühschoppen ging es dann zurück nach Triesdorf.

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren, dem Landesverband Bayerischer und Sächsischer Molkereifachleute und Milchwirtschaftler (LBM) , beim Milchwirtschaftlichen Verein Bayern, bei der Sektion Milchwirtschaft der Vereinigung Ehemaliger Triesdorfer e.V. (VET) und beim Milchwirtschaftlichen Verein Franken.

Text: Klasse 2021/22, Fachschule für milchwirtschaftliches Laborwesen, Triesdorf

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